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Das ECM-Verfahren (Electronic Contrast Modulation)

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ECM bricht ein fotografisches Gesetz

Bei der Reproduktion mit dem von Scanatron entwickelten ECM-Verfahren (Electronic Contrast Modulation) werden fotografische Filme automatisch korrigiert und standardisiert; verlustfrei, zeit- und kostensparend.
Das ECM-Verfahren optimiert die Bildqualität von allen schwarz/weiss- und Farbmaterialien ebenso, wie auch von digitalen Aufnahmesystemen.

Im Unterschied zu den herkömmlichen Systemen  wird beim ECM anstelle einer Glühlampe oder eines Halogenlichts eine hochempfindliche Kathodenstrahlröhre (CRT) als Lichtquelle verwendet. Diese erzeugt einen Mikro-Lichtpunkt, der den zu reproduzierenden Originalfilm auf ein Aufnahmemedium überträgt. Ein hochempfindlicher Fotoverstärker steuert elektronisch die Intensität des Lichtpunktes, entsprechend der Dichte der Vorlage und damit auch die partielle Belichtung. Dunkle Partien werden automatisch stärker, helle Bildteile schwächer belichtet. So wird in allen Bildteilen ein ausgeglichener Global- und Detailkontrast erzielt. Weil dadurch keine Informationsverluste entstehen, erlauben mit ECM hergestellte Reproduktionen einen differenzierte und präzise Interpretation. Ein fotografisches Gesetz ist gebrochen!

Die Übertragungskurve zeigt, warum Bild-Verbesserungen auch in kleinsten Bilddetails erreicht werden können: Die durch ECM mögliche partielle Belichtung komprimiert den vollen Dichteumfang des Originals in den linearen Bereich vom Aufnahmemedium. Die Belichtung in den optimalen Schwärzungsbereich erlaubt zusätzlich eine Erhöhung der Detailkontraste. Die Dichten werden immer in Bezug von einem mittleren Grauwert korrigiert! Ein weiterer bezeichnender Vorteil des ECM-Verfahrens von Scanatron. Dies garantiert eine gleichbleibende Belichtungszeit über alle Modulationsstufen. Weiter entsteht dadurch eine virtuelle Belichtungsautomatik, die auch eine vollautomatische Verarbeitung von Originalen ermöglicht.
 

ECM ist wegweisend für die Bildverarbeitung

Während jeder konventionellen fotografischen Reproduktion entsteht ein Informationsverlust von mindestens 10...20%. Oft ist der der grosse Dichteumfang der Vorlage auf konventionelle Weise nicht übertragbar! Diese Verluste nehmen mit jedem Verarbeitungsschritt laufend zu. Die herkömmlichen Techniken wie Nachbelichten, Abwedeln oder Maskieren bringen jedoch selten befriedigende Resultate und sind dazu zeit- und kostenintensiv. Die digitale Nachbearbeitung ist insofern nutzlos, weil die Verluste bereits während der Reproduktion (Scanner) entstehen. Fehlende Information kann eben nicht weiter bearbeitet werden! 
Das ECM-Verfahren von Scanatron ist die Lösung für verlustfreie, standardisierte und qualitativ hochstehende Reproduktionen.

Wo können Sie ECM einsetzen?

Digitalisieren und Verfilmen von Röntgenbilder:

röntgen.gif (94175 Byte)Durch die beidseitige Emulsion erreichen Röntgenfilme einen Dichteumfang bis 6.0D. Aufnahmemedien wie Mikrofilme, Duplikatfilme und Papier erreichen jedoch nur einen Dichteumfang von 1.0D bis max. 3.0D. Bei einer konventionellen Reproduktion gehen sehr viele Informationen ausserhalb des Dichteumfangs vom Aufnahmemedium verloren. Nur durch Komprimieren des Originals mit ECM findet eine optimale Übertragung auf das Aufnahmemedium statt.


Luftbildfotografie:

luftbild.GIF (139857 Byte)Bei Luftaufnahmen hat der Film extreme Lichtverhältnisse zu meistern; schneebedeckte Berge neben schattigen Tälern, Wald neben Sandstrand, ebenso der Einfallwinkel des Sonnenlichts. Das ECM-Verfahren ermöglicht für die präzise Bildauswertung gut interpretierbare Reproduktionen mit ausgeglichenem Global- und Detailkontrast.


Mikroskopie:

ameise.GIF (75176 Byte)Mikroskopien weisen einen sehr hohen Dichteumfang auf; ein Teil der Informationen ist sehr hell, ein anderer Teil ist sehr dunkel. Dank ECM werden alle Informationen für die wissenschaftliche Auswertung  auf einem Bild dargestellt.


Grafische Industrie, Archive und Museen:

kopf.GIF (75207 Byte)Für hochwertige Publikationen werden die Bilder in der Druckvorstufe mit ECM aufbereitet. Viele Museen lagern historische Glasnegative, an denen der Zahn der Zeit nagt. Um die wertvollen Bilder auch der Nachwelt zu erhalten, werden die Glasplatten mit ECM verlustfrei auf Film kopiert.


Digitale Bildverarbeitung:röntgen2.gif (144854 Byte)

Natürlich ermöglicht die moderne digitale Bildverarbeitung die verrücktesten Bildmanipulationen. Bei den digitalen Aufnahmegeräten wurde der Film lediglich durch einen Silizium-Chip ersetzt. Es bleibt dabei: Verlust an Information während der Reproduktion! Abhilfe schafft das ECM-Verfahren von Scanatron.

 

       
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